Samba in Reha-Kliniken

Samba und weitere spannende Rhythmen biete ich auch gerne in Reha-Kliniken an. Denn ich beschäftige mich schon sehr lange mit der Psychosomatik. Also Physiotherapeutin und auch als beginnende Heilpraktikerin. Auch entwickle ich mich selber immer weiter. Wie zum Beispiel bei Renate Abel: Biodynamische Geburtstraumatherapie oder „Mein Weg ins Leben“ . So liegt es mir am Herzen mit den Menschen, die einen neuen Weg zum Beispiel in Psychosomatischen Kliniken suchen, Musik zu machen und ihnen zu ermöglichen, Spass und ihre Musikalität zu entdecken.

Musiktherapie – Musik IST Therapie

Wenn ich Samba in Rehakliniken anbiete, dies würde ich nicht als Musiktherapie bezeichnen, die Ausbildung habe ich auch nicht. Nun, diese Musik gemeinsam mit anderen Menschen zu spielen IST schon Therapie. Dies beobachte ich schon seit ca 20 Jahren in all den Sambagruppen, die ich unterrichtet habe und noch unterrichte. Ich bringe mit großem Einfühlungsvermögen und langjähriger Erfahrung den TeilnehmerInnen die brasilianische Musik nahe. Die TeilnehmerInnen lernen neue Menschen kennen, musizieren gemeinsam, sie lernen zu lauschen, ob sie noch mit den anderen gemeinsam im selben Tempo musizieren. Wenn dann der Groove stimmt, wirds leicht und der Groove trägt alle.

Ich schaue, dass ich den Menschen ihren Vorkenntlissen entsprechend bestimmte Instrumente empfehle. Jede/r kann mit ihren/seinen Vorkenntnissen mitmachen und Spass gewinnen. Meine TeilnehmerInnen gehen nach den Workshops mit guter Laune wieder nach hause, auch wenn sie vl gerade in einer schwieirgen Phase stecken und mit nicht so guter Laune kommen.

Samba Instrumente, Autorin: Annette Möhle
Samba Instrumente, Autorin: Annette Möhle

Es gibt in der brasilianischen Musik immer ganz verschiedene Instrumente, mit ganz unterschiedlichen Spielweisen. Zum Beispiel für Menschen mit Vorerfahrung gibt es die Caixa (Snare) mit 2 Sticks, oder Handtrommeln.

Für Menschen, die noch nie eine Form der Percussion gesppielt haben, gibt es auch Instrumente mit weniger Technik. Das Erlernen der Rhythmen ist für sie wesentlich leichter. So wie Surdo (1-2 Schlegel), Rocar (Schellenshaker), Agogo (Glocke), …

Menschen mit mehr Schwierigkeiten kann ich neben Menschen stellen, denen die Musik leichter fällt. Sie können sich so an die sicheren Menschen etwas „anlehnen“, leichter mitspielen und Erfolge erleben. Die Fortgeschrittenen kann ich mit weitern Rhythemen, Soli, … füttern. Es gibt selten Langeweile bei den Proben und Workshops. Am ende gehen die meisten dann glücklich und beschwingt mit einem Stückchen mehr brasilianischer Leichtigkeit nach Hause.

Dies ist sehr wichtig für Menschen, die sich auf die Suche begeben, ihr Leben zu verändern – zu verbessern, wie es die Menschen v.a. in psychosomatischen Reha-Kliniken oft vorhaben.

Hier gibt es noch ein paar Infos über meine musikalische Vita. Und hier über meine medizinische Seite.

Kosten/Orga/Instrumentenverleih:
– 66 € / Stunde – bei Buchung eines Workshops über mind. 4 Stunden
– Ich kann die Instrumente für ca 15-17 TeilnehmerInnen stellen (Surdos, Caixas, Repiniques, Tamborims, Agogos, Schellenskaker, Timba). In diesem Fall berechne ich zusätzlich einmalig 66 € für Transport und Abnutzung bei Workshops kürzer als 4 Stunden.
– Anfahrt von meinem Büro/Lagerraum, (Stöckerstr. 1, Bad Wildungen) ab 20 Km Entfernung: 0,30 cent pro gefahrenen Km ab dem 21. Km
– Bei Buchung von regelmässigen Workshops fragen Sie bitte nach Ermässigung.